Nach Jahren der Videokonferenzen füllen sich die Kongresszentren wieder. Was diesmal anders läuft als vor der Pandemie.

Die Veranstaltungsbranche hat sich erholt, aber nicht in ihre alte Form zurück. Die Zahl der Teilnehmer steigt, die Zahl der Veranstaltungen weniger.
Wer reist, will dafür einen Grund haben. Reine Informationsveranstaltungen finden weiterhin online statt.
Unternehmen konzentrieren ihre Budgets auf wenige Termine im Jahr. Die kleinen Formate dazwischen verschwinden oder werden hybrid.
Der Wert einer Konferenz liegt heute in den Gesprächen zwischen den Vorträgen, nicht in den Vorträgen selbst.
Für Veranstalter heißt das: höhere Ansprüche an Programm und Organisation bei gleichzeitig weniger Gelegenheiten.
Hotels und Städte mit guter Anbindung profitieren überproportional, während Randstandorte deutlich schwerer zu füllen sind.

Steigende Mieten, teure Lebensmittel, höhere Kreditkosten: Immer mehr Haushalte legen jeden Euro zweimal um. Was das für Konsum und Märkte bedeutet.